Leistungsgerechtes Unentschieden in Bamberg

Leistungsgerechtes Unentschieden in Bamberg

Der FC Amberg holte am Sonntagnachmittag auf dem Kunstrasenplatz der DJK Don Bosco Bamberg einen Punkt. Die Partie endete vor fast 250 Zuschauern leistungsgerecht mit 0:0.

Mit der Hoffnung auf drei Punkte im Gepäck reisten rund zehn Mitglieder des Fanclubs „Gelb-Schwarz 04“ und zahlreiche weitere Anhänger der Vilsstädter in die rund 120 km entfernte Universitätsstadt. Einige Amberger Fußballfans nutzten das schöne Wetter und verbanden den Ausflug mit einer Motorradtour. Bereits vor Spielbeginn wurde neben dem Spielfeld über „die schönste Nebensache der Welt“ philosophiert. Wir – der Fanclub „Gelb-Schwarz 04“ freuen uns auch besonders darüber, dass sich vor dem Spiel Werner Aichner und Bernd Scheibel zu den eigenen Anhängern begaben.

Die Amberger Mannschaft von Trainer Günter Brandl war gezwungen mit einer auf Grund von mehreren Erkrankungen stark geschwächten Besetzung auf dem Kunstrasenplatz aufzulaufen. Spieler, wie Martin Popp bekamen folglich die Chance sich von Anfang an zu beweisen. Das eigentliche Spielgeschehen lässt sich jedoch in wenigen Sätzen zusammenfassen. Beide Teams zeigten über die gesamten 90 Minuten hinweg eine relativ ausgeglichene Leistung und Torchancen waren dabei eher Mangelware. Bei den Offensivaktionen fehlte sowohl bei den Gelb-Schwarzen, als auch bei den Gelb-Grünen letztendlich die Durschlagskraft. Zu den Höhepunkten des Spiels zählten – zumindest aus Sicht der Zuschauer – die gelegentlichen Fouls, die den Spielfluss unterbrachen. Der sehr kleinlich pfeifende Schiedsrichter Sebastian Wieber zeigte dabei insgesamt drei gelbe Karten – zwei davon für Amberg.

Nach dem sechsten Spieltag steht der FC Amberg nun mit elf Punkten auf Platz 5 der Tabelle der Bayernliga Nord. Vier Punkte trennen den FCA vom Tabellenführer, dem VfB Eichstätt.

Das nächste Pflichtspiel des FC Amberg steht am 09.08. (!) um 18:15 Uhr an. Bei der SpVgg Hainsacker spielt die Brandl-Elf in der ersten Runde des Toto-Pokals.

(Text und Bild: L. Weigl)