FCA steht erwartungsgemäß in Runde 2 – Traditionsderby jetzt gegen Jahn oder SpVgg SV möglich

Standesgemäß 3:0 hieß es am Ende beim Bezirksligisten SV Sorghof. Damit steht der FCA in der  2. Runde des bayerischen Totopokals und darf auf ein traditionsreiches Derby gegen die SpVgg SV Weiden oder den SSV Jahn Regensburg hoffen.

Der FC Amberg trat in einer komplett veränderten Startaufstellung im Vergleich zum letzten Punktspiel an. Auf der Bank nahmen ganze sieben Mann der Stammformation Platz, nämlich TW Götz, Plänitz, Gorgiev, Wiedmann, Wiesner, Hempel und Ceesay. Dafür durfte der nach seiner Knöchelverletzung wieder genesene Sven Seitz, TW Max Bleisteiner, Silas Göpfert, Jan Fischer, Thomas Schneider, Junior Torunarigha und Andy Graml heute von Anfang an Spielpraxis sammeln.
Die frühe 0:1-Führung durch Christian Knorr in der 4.Minute nach Doppelpass mit Torunarigha zerstörte schon mal alle Hoffnungen des SV Sorghof auf eine mögliche Pokalüberraschung. Christian Knorr versenkte hier aus halbrechter Position souverän ins linke untere Eck. Die Elf von Timo Rost beherrschte während des gesamten Spiels weitgehend Ball und Gegner. Allerdings muss man das Engagement und die Leidenschaft des SV Sorghof anerkennen, der zeitweise im Rahmen seiner Möglichkeiten gut dagegenhielt. Der FCA spielte zwar nicht mit dem “ersten Anzug”, dennoch was da am Dienstag Abend auflief könnte auch in einem Regionalligaspiel bedenkenlos eingesetzt werden. Deswegen ist die Leistung des Gegners umso höher zu würdigen.

Ein genialer langer Steilpass in die Spitze führte zum 0:2, wiederum durch Christian Knorr in der 35. Minute, der in der Rechtsaußenposition vollstreckte und SV-Keeper Davide Damiano keine Abwehrchance ließ. Nur 3 Minuten später war das Spiel dann endgültig entschieden. Beim 0:3 durch einen direkt verwandelten Freistoß aus 22 Meter durch Sven Seitz, verwandelt ins untere rechte Eck mit dem linken Fuß, ließ Seitz dem gegnerischen Torwart blaß aussehen.

Nach der Halbzeit merkte man das der FCA seine Kräfte schonte im Hinblick auf das Oberpfalzderby am Freitag. Der FCA in erster Linie darauf bedacht, den sicheren Vorsprung zu verwalten und nichts mehr zu riskieren was Verletzungen betrifft. Das Spiel plätscherte so dahin, Sorghof versuchte das möglichste daraus zu machen. So dauerte es bis zur 68. Minute bis zur nächsten hochkarätigen Torchance, die Junior Torunarigha liegen ließ. Erwähnenswert noch der knallharte Freistoß in der 88.Minute aus 23 Metern von den Gastgebern, den Schober gerade noch über die Latte lenken konnte. Das hätte der Ehrentreffer für die Sorghofer sein können.

Fazit:
Amberg zieht verdient in die nächste Runde ein, musste aber auch keine überragende Leistung dafür zeigen. Wichtig war das Weiterkommen in Runde 2. Punkt und Aus. Sorghof spielte eine gute Partie, konnte den Amberger Sieg aber nie gefährden. Etwas enttäuschend für mich die geringe Zuschauerzahl von ca. 300. Und jetzt volle Konzentration auf das Derby am Freitag gegen den SSV Jahn Regensburg bei dem ich uns nicht chancenlos sehe.