Bayernliga Nord: Die SpVgg Selbitz geht mit 1:6 in Amberg unter.

Trotz brütender Hitze zauberte der FCA ein flottes Spiel mit herrlichen Toren auf den Rasen das man bei diesen Temperaturen so nicht erwartet hatte.

Das zeigt auch das man konditionell Topfit ist.

Nun zum Spiel:

 Man kann erzählen was man will aber was derzeit abläuft war in der letzten Saison Standart. Man trifft auf Gegner die sich mehr oder weniger in der eigenen Hälfte versammeln um auf Konter zu lauern. Von Selbitz sah man in der ersten Halbzeit kaum was aber ein Vorstoss hätte zum 0:1 führen können als Wiechers den Gästestürmer im Strafraum zu fall brachte aber der Pfiff ausblieb. Der Amberger Trainer meinte nach dem Spiel das man sich nicht beschweren hätte konnen wenn man da zurück liegt. Der Gästetrainer sprach sogar von einem eventeullen anderen Verlauf des Spiels. Was ich aber nicht Glaube, bei der derzeitigen FC Spielstärke und dem enormen Selbstbewußtsein wäre es knapper geworden aber zum Sieg hätte es trotzdem gereicht.

Kurzum: Der Pfiff blieb aus und Amberg drückte. Ein Führungstor wäre bei den Bedingungen die halbe Miete weil dann auch der Gast mehr in die Offensive Investieren muß und Körperlich ist der Gastgeber auf der Höhe müßte aber weniger Investieren.

Nach einer halben Stunde war es dann so weit, Sebastian Müller hämmerte die Kugel unter die Latte und nur 10 Minuten später hatte Andreas Graml seinen Auftritt und vollendete nachdem er sich gegen die halbe SpVgg Abwehr durchgesetzt hat.

Pause: War es jetzt gelaufen? Mit nichten, jetzt stand ein anderer Gast auf dem Platz und konnte dem FC eine ausgeglichenen Schlagabtausch liefern ohne Amberg  aber erst mal in Bedrängniss zu bringen.

Genau in diese Drangphase erhöhte Friedrich Lieder mit einem Flachschuss zum 3:0. War es das? Nein, nur 2 Minuten später verkürzte Max Wunderlich mit einem sattem Schuß zum 1:3 aber das weckte den FC erst richtig auf. Ab jetzt rannte man wieder unermüdlich das Gästetor an. Eine Viertelstunde später netzte Sebastian Müller zum zweiten mal ein. Minuten Später das 5:1 durch Arpad Backens mit einem herrlichen Heber. Den Schlußpunkt erledigte Oliver Georgiew zum 6:1.

Danach Pfiff der Schiedsrichter gar nicht mehr an.

Fazit: Die SpVgg Selbitz zwar unterlegen aber immer bemüht Paroli zu bieten was aber nur über ca. 20 Minuten gelang und so mußte man mit 6 Gegentreffern die Heimreise antreten. Es ist müßig zu sagen das ob der Sieg zu Hoch war aber speziell in den letzten Minuten fielen die Tore wie reife Früchte.

Die nächsten Spiele gegen Bamberg, Schweinfurt und daheim gegen Würzburg werden jetzt zeigen wo man steht. Sollte man da immer noch führen sollte man vorne ein gewichtiges Wort mit reden können. Und wenn nicht liegt man auch voll im Soll.

Also freuen wir uns auf weitere schöne Spiele vor grosser Kulisse.

Fanclub Gelb Schwarz

Arnold Bauer